Unternehmens- und Mitarbeiterkommunikation auf die nächste Stufe heben

Wie kommunizieren moderne Unternehmen in der Praxis mit ihren Mitarbeitern


Die digitale Transformation hat inzwischen auch die Unternehmens- und Mitarbeiterkommunikation erreicht: Unternehmen nutzen immer häufiger Blogs, Intranet-Kanäle, Social Media, Collaboration-Tools und Apps. Noch relativ selten auf dem Radar: Digital Signage. Was ist das und wie kann es für die interne Kommunikation eingesetzt werden?


Mit Digital Signage sind Bildschirme und Infosäulen gemeint, auf denen dynamisch Informationen gezeigt werden. Digital Signage wird zu einem wichtigen Kommunikationsmittel im Unternehmen – vor allem für Mitarbeiter, die nicht oder nur selten am Computer sitzen. Reichten früher schwarze Bretter und Aushänge an zentralen Stellen, erwarten Mitarbeiter heute wesentlich mehr, um Neuigkeiten zu erfahren, die für ihre tägliche Arbeit relevant sind.


In Frage kommt Digital Signage für Unternehmen jeder Größe, besonders wichtig ist es bei Firmen mit mehreren (Produktions-)Standorten. Aber selbst mittelgroße Unternehmen nutzen Digital Signage in ihren Empfangsbereichen, Schau- und Besprechungsräumen sowie in Kantinen.


Welche Vorteile hat Digital Signage?

Mit Digital Signage vermittelt man die wichtigsten Informationen unterschwellig, quasi beim Vorbeigehen oder in einer Wartesituation. Es ist schnell, aktuell und dynamisch.

Digital Signage erlaubt in der internen Kommunikation auch ein Mehr an Interaktivität, etwa durch touch-fähige Systeme oder die Integration von Smartphones. Digital Signage arbeitet stark visuell und mit Bewegtbild, das wirkt besser als statische Motive und Text. Schnittstellen zu Datenbanken jeder Art machen daraus ein mächtiges Werkzeug, um die Inhalte aus Kanälen wie Social Media, Blogs, Wikis, Kalender, Wetterdaten und Unternehmensseiten zu nutzen und zu verlängern.


Wie funktioniert die Verbreitung der Informationen?

Die Steuerung und Veröffentlichung der Inhalte übernimmt ein sogenannter „Player“, der mit dem Internet verbunden ist. Die dadurch immer aktuell abrufbaren Inhalte gibt der Player dann an einen oder mehrere angeschlossene Bildschirme weiter.

Als Redakteur nutzt man ein Content-Management-System (CMS) für Digital Signage-Netzwerke. Mit dem CMS kann man Vorlagen nutzen, Playlisten erstellen, Inhalte terminieren und mehrere Standorte verwalten. Der Vorteil: Viele Informationen müssen nicht einzeln manuell eingepflegt werden, man kann dynamische Inhalte aus diversen Quellen wie Social Media, Videotheken, Nachrichtenquellen etc. einbinden und automatisiert ausgeben lassen. Ein konzeptionelles Vorgehen ist auch bei dieser Form der Kommunikation das Wichtigste!


Redaktionsplanung ist die halbe Miete

Am Anfang steht wie so oft die klassische Konzeptarbeit: Welche Ziele und Zielgruppen will man erreichen, welche Botschaften will man vermitteln? Darauf werden dann alle Maßnahmen sowie die konkrete Umsetzung abgestimmt. So haben beispielsweise einige Unternehmen bei der Einführung von Digital Signage in der Mitarbeiterkommunikation zunächst ein neues Redaktionskonzept entwickelt: Auf den verschiedenen installierten Digital Signage-Screens werden Corporate News, Informationen aus den einzelnen Geschäftsbereichen und Neuigkeiten zu den einzelnen Produkten dargestellt. So erhalten Mitarbeiter quasi im Vorbeigehen Informationen wie Unternehmensnachrichten, Statistiken, Hinweise zu Veranstaltungen sowie weitere nützliche Informationen auf einen Blick. Durch das Digital Signage-System werden die Mitarbeiter auf die Themen im Intranet aufmerksam gemacht.


Digital Signage ist bei vielen Unternehmen als Medienkanal in die Redaktionsplanung der internen Kommunikation integriert. Inhalte aus dem Intranet werden auf die grundsätzliche Botschaft verkürzt und zeitgleich zur Veröffentlichung ausgestrahlt. Für einzelne Themen werden kurze Spots mit speziellen Videos oder Animationen erstellt (z.B. Bewerbung der neuen Kundenzeitschrift, offene Stellenangebote, Kampagnenstart) und exklusiv nur auf den Infobildschirmen ausgespielt. Digital Signage ersetzt das Intranet nicht, sondern erweitert es und erhöht die Aufmerksamkeit dafür sogar bei jenen Mitarbeitern, die selten das Intranet nutzen.


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